Unvergessliche Reiseerlebnisse Teil II

Unvergessliche Erlebnisse II

Bereits letzte Woche habe ich dir ein paar unvergessliche Erlebnisse auf Reisen von verschiedenen Reisebloggern vorgestellt. Der letzte Artikel dazu kam sehr gut an und einige fanden ihn sehr inspirierend. Heute habe ich Teil II für euch, in dem 10 weitere Reiseblogger ihre unvergesslichen Erlebnisse verraten. Was war denn eigentlich dein unvergessliches Erlebnis?

Bettina von suitcaseunpacked.com: Meine Sprachreise in die USA

Erlebnisse San Diego

Mein einschneidenstes Erlebnis war wohl meine Sprachreise nach San Diego, Kalifornien. Und dies aus zwei Gründen: es war die erste Reise, die ich jemals alleine gemacht habe und gleichzeitig habe ich mich in diesen bezaubernden Ort verliebt.

Ich bin ja als Kind schon gerne gereist. Meine Eltern haben immer gesagt “irgendwann kommt sie nicht mehr Heim” – und sie hatten recht!

Mein Flug landete spät nachts. Als ich mit dem Taxi zur Wohnungsanlage gefahren bin stand ich erstmals vor verschlossenen Türen, ohne Koffer, denn die hatten es leider nicht in das selbe Flugzeug geschafft und kamen somit erst 3 Tage später an. Nach einer Stunde mühseligem durchtelefonieren, kam endlich ein Betreuer um mir die Tür zu öffnen – toller erster Eindruck – danke Amerika – ich nahms mit Humor!

San Diego hat mich geprägt: es hat mich noch unabhängiger, selbstständiger sowie offener für neue Kulturen gemacht. Der amerikanische Ort ist für mich die perfekte Kombination aus pulsierendem Stadt- und relaxten Strandleben.

Die Innenstadt mit ihren im Vergleich zu anderen amerikanischen Städten kleinen und verspielten Häusern ist bezaubernd. Am Nachmittag und abends kannst du am Strand abhängen sowie neue Leute kennenlernen. Jeder war sehr freundlich und hilfsbereit. Man merkt auch die Nähe zu Mexiko – die Leute sind einfach viel entspannter als im Norden. Noch dazu hat mich der sportliche Lifestyle fasziniert.

Mittlerweile – 8 Jahre später – lebe ich seit über 1,5 Jahren in Amsterdam. Wahrscheinlich wäre dies nie passiert, wäre ich damals nicht mit 18 Jahren über den großen Ozean geflogen. Noch heute träume ich davon irgendwann für längere Zeit an den Ort zurückzukehren, an den ich mein Herz verloren habe.

Auf Suitcase Unpacked erhältst du Tipps, Tricks und Motivation zum Thema Auswandern, Reisen und Amsterdam. Finde neue Wege!

René von myanmar-travel.de: Mein Aufenthalt innerhalb der Shwedagon Pagode von Yangon

Erlebniss MyanmarZu einem meiner schönsten und unvergesslichsten Erlebnisse gehört ein ganz besonderer Aufenthalt innerhalb der Shwedagon Pagode von Yangon. Die nördlich der eigentlichen Altstadt auf einem 50 Meter hohen Hügel gelegene Pagode gilt als das Wahrzeichen von Myanmar.

Auf der mit weißem Marmor gepflasterten Plattform sitzen Gläubige Buddhisten andachtsvoll in Meditation und Gebet versunken. Goldenene Buddhafiguren und verehrte Nats werden von den Besuchern mit Blumen und Geschenken begehängt. Nach einem kurzen Regenschauer zeigte sich plötzlich ein wunderschöner Regenbogen über den goldenen Pagoden. Die hoch in den Himmel ragende Spitze des Hauptstupa wurde dabei in ein stimmungsvolles Licht getaucht. Langsam verstummte das Gebet der Buddhisten und wurde durch eine eindrucksvolle Stille ersetzt, die nur durch das leise läuten einzelner Glocken unterbrochen wurde. Diese friedvolle Stimmung war ein ganz besonderer Moment der mir immer in Erinnerung bleiben wird. Wer irgendwann mal in Yangon ist und etwas mehr Zeit zur Verfügung hat, sollte sich einen längeren Aufenthalt innerhalb der Shwedagon Pagode nicht entgehen lassen. Besonders am frühen Morgen oder späteren Abend ist es ein wunderbarer Ort um sich vom geschäftigen Treiben der Großstadt Yangon zu erholen.

Auf dem Blog Myanmar-Travel.de berichtet René aus einem der geheimnisvollsten und landschaftlich vielfältigsten Länder in Südostasien. Hier finden Myanmar Reisende zahlreiche Informationen über Anreise, empfehlenswerte Reiserouten, kulturelle Höhepunkte und weitere wertvolle Insider Tipps für die nächste Myanmar Reise.

Austi von outfeld: Mit dem Fahrrad nach St. Petersburg

erlebnis Rad

Irgendwo etwa 200 Kilometer vor St. Petersburg. Schon wieder musste ich den Reifen flicken, heute bereits zum zweiten Mal. Ein Loch im Mantel machte mir zu schaffen. Ich hatte es zunächst erfolgreich mit einem alten Schlauch ausgelegt, aber das Provisorium tat es irgendwie nicht mehr. Vor einem Tante-Emma-Laden die typische russische Dorfszene: Trinkende Männer. Die Mücken waren so penetrant, dass ich kaum mit der Reparatur voran kam, als einer sagte: “Ich hab noch einen Mantel zu Hause.” Wir setzten uns ins Auto und wurden prompt von der Polizei angehalten. Eine dreiviertel Stunde saß ich allein mit den Mücken auf Dimons Beifahrersitz, bis er endlich zurück kam. Die Bullen hatten auf der Lauer gelegen, denn früher oder später würde einer zum Alkoholsünder werden. Jetzt hatte Dimon nicht unwesentliche Probleme und ich ein schlechtes Gewissen, denn er war meinetwegen losgefahren. Dabei kannten wir uns ja noch nicht mal. Sein Mantel war zu klein. Er gab mir ein Obdach für die Nacht und wir soffen. Nach dem Frühstückswodka am nächsten Morgen wurde ein passender, jedoch noch löchrigerer Mantel aufgetrieben und drei Russen machten sich ans Werk. “Wir ziehen einfach beide Mäntel auf”, wurde beschlossen. Ich war skeptisch und besorgt aber sie redeten mir gut zu und kriegten es unter Anwendung brutalster Gewalt schlussendlich hin. Drei Speichen hatten sie mir bei der Aktion rausgebrochen und die Acht auf der ich gesessen bin, war unerträglich, aber das Fahrrad trug mich doch noch bis nach St. Petersburg.
– Outdoor, Trekking etc.: Auf meinem Blog outfeld.wordpress.com berichte ich von meinen Abenteuern.

Steffi von steffistraumzeit.de: Eine Nachtwanderung auf den Vulkan

Nachtwanderung Erlebnis

Mein wundervolles Erlebnis war der Sonnenaufgang auf dem Gipfel des Mount Batur.
Für diese Tour sind wir schon um halb drei Nachts abgeholt wurden um dann mitten in der Nacht den Berg hinauf zu wandern.
Am Gipfel gab es eine kleine Hütte- dort konntest Du einen Tee trinken. Mitten auf dem Berg haben Einheimische Tee und Kaffee angeboten und das nicht zu überteuerten Preisen (obwohl sie das sicher gekonnt hätten).
Und dann standen wir dort, mit vielen anderen und haben den Sonnenaufgang genossen.
Es war bewölkt, aber das war egal. Der Moment war wunderbar.
Das Gefühl, es geschafft zu haben. Nicht schon am Sonnenaufgangsplatz gestoppt zu haben, sondern wirklich am Gipfel angekommen zu sein. Ein großartiges Gefühl. Dazu die (trotz Wolken) wunderbare Aussicht und dieses Glücksgefühl das mich schon seit dem Start meiner Weltreise begleitet hat.
Es war einfach ein perfekter und wunderbarer Moment, für den es sich definitiv gelohnt hat so früh aufzustehen und sich den Berg hinauf zu quälen.

Steffistraumzeit ist ein Reiseblog für alle mit Lust auf fremde Menschen, Länder und Kulturen. Wenn Du gerne (alleine) reist, wanderst und Tipps für Reiseziele und Reiseplanung suchst, bist Du genau richtig.

 

 

Melanie von worldwhisperer.com: Fußballweltmeisterschaft in Malaysia

Erlebnis Fussball WM

Schon eine ganze zeitlang war ich in Malaysia unterwegs. In Kuala Lumpur reiste ich grade mit einer Kanadierin, die durch einen puren Zufall mitten in der Stadt einen Amerikaner traf, mit dem sie in Indonesien eine zeitlang unterwegs war.
Dieser wiederum war mit einem Holländer unterwegs und beide hatten Eintrittskarten für das Finalspiel der malayischen Fußballmeisterschaft.
Wir überlegten nicht lange und besorgten uns ebenfalls Karten.
Die Fahrt zum Stadion war schon etwas besonderes, da die Stimmung wirklich sehr gut war.
Im Stadion selber ließen wir den Holländer entscheiden, auf welcher Seite wir sitzen – und saßen bei den Verlierern. Aber das war egal, denn das Spiel war für die meisten Malaysier gar nicht mehr interessant. Viel interessanter war es uns weißen aus dem Westen die Fußballhymnen beizubringen und Fotos von uns mit ihrer Fan-Flagge zu machen.
Noch dazu waren die Kanadierin und ich die einzigen Frauen denen wir begegnet sind. Auch hier wurden wir neugierig beäugt.
Zuerst hatten wir etwas Angst aufgrund der sehr präsenten Polizei, dass es vielleicht nachher zu Ausschreitungen kommen würde – aber nein. Alle waren friedlich und auch die Zweitplazierten freuten sich.
Das war eins der Erlebnisse die mich wirklich geprägt haben, denn es sind die Situationen bei denen man in eine fremde Kultur eintaucht, die das Reisen ausmachen.

Mein Name ist Mel und ich schreibe für world-whisperer hauptsächlich übers Reisen und Arbeiten, ebenso aber auch über Städtetrips, Outdoor, Wandern und Fernreisen. Eine bunte Mischung – da ist für jeden etwas dabei.

Sarah von solo-abroad: Besuch der Batu CavesErlebnis Batu Caves

Auf meiner Asienreise letztes Jahr bin ich relativ spontan nach Kuala Lumpur gereist. Obwohl mir die Stadt nicht sonderlich
gefallen hat, habe ich dort einer der schönsten und witzigsten Momente auf meinen Reisen erleben dürfen – die Batu Caves!
Früh morgens habe ich mich auf den Weg gemacht, da ich mich vorab informiert habe und wusste, dass 272 Treppenstufen auf mich warten werden!
Diese wollte ich natürlich nicht in der prallen Mittagshitze erzwingen, da ich eher zu der unsportlichen Sorte gehöre.
Dort angekommen wurde ich zunächst von der goldenen Statue “erschlagen”. Ich habe sie mir nicht so riesig und prachtvoll vorgestellt. Die Sonne ging gerade auf. Vor und auf den Treppen bildete sich ein Schwarm von Vögeln und Affen – ein einmaliges Bild.
Je mehr Stufen ich nach oben ging, desto mehr Affen begegneten mir, die nur darauf warteten von den Besuchern gefüttert zu werden. Als ich die Hälfte der Stufen hinter mich gebracht hatte blieb ich kurz stehen um die Aussicht von dort oben zu genießen.. bis mich eine asiatische Frau ansprach und ganz lieb fragte, ob sie ein Bild mit mir machen dürfte. Danach nahm ihr Sohn die Kamera und machte Fotos von mir und seiner cool posierenden Mutter – ich
war total verwundert und dachte… Hallo!? Das sind die Batu Caves, es gibt nichts vergleichbares auf der Welt, die Atmosphäre ist super, aber die Dame bevorzugt Fotos mit einer Blondine statt der Batu Caves? Sogar die Affen zu fotografieren wäre interessanter gewesen, meiner Meinung nach.

Solo abroad ist ein Lifestyle & Reise Blog für Backpacker, Individualreisende und Abenteurer.
Hier findest Du neben Travel Hacks auch Tipps wie Du günstig Reisen kannst und Berichte
über verschiedene Reiseziele.

Francis & Bina von my-road.de: Der Yala Nationalpark

Erlebnis Yala

Ein wirklich beeindruckendes Erlebnis hatten wir bei unserer Reise auf Sri Lanka. An einem Tag sahen wir unglaublich viele Tiere. Morgens brachen wir auf  Safari in den Yala-Nationalpark auf. Wir hatten den besten Fahrer erwischt, den wir uns vorstellen konnten. Aufgrund seiner guten Beziehungen zur Parkverwaltung waren wir die Ersten im Park und schon nach wenigen Minuten sprang einer der wenigen Lippenbären vor uns über die Fahrbahn. Nach etwas suchen fanden wir auch einen Leoparden an einer Wasserstelle, der nur wenige Meter neben unserem Jeep stand. Es war faszinierend, mit welcher Eleganz und Gelassenheit diese majestätische Wildkatze an uns vorbei lief.

Im weiteren Verlauf der Safari entdeckten wir u.a. noch Krokodile, Warane, viele bunte Vögel und natürlich Elefanten. Es hat uns total gefesselt zu sehen, welche Vielfalt unsere Natur zu bieten hat. Doch der Tag war noch nicht zu Ende.

Nach der Safari packten wir unsere Sachen und fuhren weiter an die Küste nach Tangalle. Am Abend liefen wir zum Strand, wo wir riesige Meeresschildkröten bei der Eierablage beobachten konnten. Die Helfer des Schutzprojektes Turtle Watch Rekawa zeigten uns die Brutstätten und erklärten uns viel zum Brutverhalten der Schildkröten. Für uns war es ein wundervoller Tag mit vielen tierischen Begegnungen. Nur ein Grund, um Sri Lanka mal wieder zu besuchen!

Francis und Bina sind zusammen auf Weltreise und bloggen darüber auf my-road.de. Die schönsten Ziele halten die beiden außerdem mit einer Drohne fest und veröffentlichen inspirierende Reisevideos.elly von elly-unterwegs.de: Hilfe, Polizei in unserem Ferienhaus!

Elly von elly-unterwegs: Hilfe, Polizei im Ferienhaus!

Polizei Erlebnis

Ein normaler Urlaubstag in Florida. Bis zu dem Moment, als plötzlich zwei Streifenwagen vorfahren und die Polizei am Ferienhaus klingelt.
Die Kinder? Begeistert, echte Amerikapolizei in unserem Ferienhaus! Wir waren schon richtig in Sorge ..Haben wir etwas angestellt?

Irgendwann kam die Auflösung: Wir haben versehentlich den Notrufknopf im Mietwagen gedrückt. Das Auto wurde geortet, nämlich in der Garage vom Ferienhaus – und Polizei rückte an. Gut zu wissen, dass das Ding funktioniert! Puh ….. Inzwischen ist das in der Familie eine Art running Gag geworden!

elly-unterwegs.de: Mit vielen, ausgewählten Fotos nehme ich Dich virtuell mit auf die Reise: Mal mit Kindern, mal als Paar. Komme mit zu den traumhaften Strände auf den Malediven, geniesse eine überwältigende Aussicht aus dem höchsten Turm der Welt in Dubai, schlendere den Ocean Drive entlang uvm.

Julia von bezirzt.de: Meine zwei Monate in Indien

Varanasi

Verkehrschaos, Dreck, Menschenmassen – Ich muss zugeben, in zwei Monaten brachte mich Indien an meine körperlichen und geistigen Grenzen. Ich war an den schönsten Strände in Goa, suchte im Ashram meine innere Ruhe und blickte von den Ausläufern des Himalayas hinab auf den Tempel des Dalai Lama. Trotzdem war meine Reise geprägt von Unruhe und oftmals Angst. Um ehrlich zu sein, ich wollte nach Hause. Weg von zu viel Nähe, zu viel Hitze und all den anderen Zuviels.
Doch vor unserer Heimreise stand noch eine Stadt auf unserem Reiseplan: Varanasi. Bereits im Vorfeld hörte ich Horrorgeschichten von noch mehr Dreck, Enge und Leichenverbrennungen.Nach Varanasi kommen alle Kranken, Alten und Armen, denn ihnen wird hier der direkte Eintritt ins Nirvana versprochen. Ich war nervös, als wir die heilige Stadt erreichten und innerlich aufs Schlimmste gefasst. Als wir dann durch die Altstadt irrten, den engen verwinkelten Gässchen folgten, merkte ich, dass sich meine Anspannung löste. Es war dreckig, eng, laut und hektisch, keine Frage, doch aus irgend einem Grund machte es mir plötzlich nichts mehr aus.
Ich floss mit dem Rhythmus der Stadt, als mir plötzlich ein Geruch in die Nase stieß, beißend und kratzig. Ich stieg die Treppen hinab zum Ganges und sah zunächst Unmengen an Holz, dann die schwarzen Rauchschwaden und schließlich die Scheiterhaufen mit den in bunte Tücher gehüllten Körpern. Gefühlte Ewigkeiten stand ich da und beobachte aus sicherer Entfernung das Geschehen. Dieser Anblick war nicht geprägt von Ekel oder Angst, sondern von einer tiefen Ruhe und Würde. So pathetisch es klingen mag, beim Anblick des Todes passierte, was mir die ganze Zeit nicht gelingen wollte: Ich konnte durchatmen, loslassen und in gewisser Weise Frieden schließen mit diesem Land. Ein echter Gänsehautmoment.

Bezirzt, das sind Geschichten von Reisen, vom Fernweh und vom Suchen. Statt Packlisten und „5 Tipps für deinen Städtereise“ erwartet dich hier Storytelling, das dich mitnimmt auf kleine und große Reisen.

Tanja von reiseaufnahmen.de: Meine unvergessliche Reise am anderen Ende der Welt

Neuseeland Erlebnis

Jeder, der schon einmal in Neuseeland war, der „warnt“ dich vor deiner ersten Reise ans andere Ende der Welt. Dann heißt es: „Du wirst nie wieder woanders hin wollen!“ oder „Pass auf dein Herz auf, du wirst es an dieses Land verlieren“. Ich wusste zwar, dass Neuseeland ein Traum sein soll, aber so recht glauben, was dort auf mich zukommen sollte, das konnte ich irgendwie dann doch nicht. Und dann ist es passiert. Einfach so. Manchmal sind die schönsten und unvergesslichsten Erlebnisse gar nicht die Highlights, die wir erleben. Und da gab es in Neuseeland einige, wie die Gelbaugenpinguine, die unfassbaren Fjorde, die Hobbit-Hügel oder die Thermalgebiete.
Nein. Manchmal sind die schönsten Momente, die, in denen wir begreifen, dass wir uns verändert haben. Dass das Reisen uns wieder ein bisschen glücklicher, zufriedener oder erfahrener gemacht hat. Mein schönster Moment ist deshalb irgendwo im Camper auf der Südinsel Neuseelands. Unterwegs von Abel Tasman Park zum Lake Rotoiti. In zwei Stunden verändert sich die Landschaft gefühlt im zehn Minuten Takt: Weite Wiesen, kleine Hügel, Wälder, Berge, Flüsse … wir halten zu selten für ein Foto an, weil wir immer denken: „Das bleibt jetzt bestimmt so.“ Tut es aber nicht und während die Neuseeländische Landschaft unsere Sinne verwirrt, kann ich nicht mehr anders und lasse ein Stück meines Herzens in Neuseeland. Dort wo das Glück Zuhause ist.
Tanja von Reiseaufnahmen www.reiseaufnahmen.de ist reisesüchtig. Ihre Reiseberichte entstehen nach dem Motto, das Reisen ist die schönste Momentaufnahme, um glücklich zu sein.

Stephanie von freileben.net: Ein einschneidender Aufenthalt, der mein Leben nachhaltig verändert hat

Erlebnis steffi freileben

Wer kennt es bitte nicht? Man steht irgendwo und erlebt etwas, was einen auf ewig prägt. Meistens kann man sich genau an den Moment erinnern und was passiert ist. Bei mir war es etwas spezieller. Mein letzter großer Urlaub ging mit meinen Sohn auf die Philippinen und auf der Suche nach dem Paradies landete ich am Ende auf Palawan, der Insel, die mich nachhaltig veränderte. Was war dort passiert? Ich habe an einem Detoxprogramm teil genommen. Doch anders als nur eine körperliche Reinigung, geht es im Bahay Kalipay um etwas viel größeres, nämlich dem Entschlacken von Seelenballast. Pi Villaraza, der Gründer des Bahay Kalipay gilt als Urvater des Inner Dancing, eine Methode, die es ermöglicht verdrängte Emotionen frei zu legen und ausfließen zu lassen. Noch während meiner Inner Dancing Session mit Pi wurde mir klar, dass ich etwas verändern muss in meinem Leben. Plötzlich bekam die Welt einen ganz neuen Dreh für mich, als hätte sich ein eingeklemmter Nerv gelöst. Gelöst von allen Blockaden entschied ich noch vor Ort, ich komme wieder. Diese einschneidende Begegnung ist nun etwas über ein Jahr her und in ein paar Wochen werde ich mich gemeinsam mit meinem Sohn auf eine große Reise begeben, die uns irgendwann wieder nach Palawan führen wird, wo die Idee des freien Lebens und Reisens für mich ihren Ursprung fand.

Ich bin Stephanie.Alleinerziehend.Reisesüchtig.Freiheitsliebend.Alternativ. Ich blogge auf freileben.net über das Reisen alleine mit Kind und alternative Themen über Verzicht und Bereicherung. Ab Oktober 2015 kannst du uns auf unserer Weltreise begleiten.

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Auch in diesem Beitrag sind spannende und berührende Erlebnisse dabei, oder? Verrätst du mir auch dein unvergesslichstes Erlebnis auf Reisen? Hinterlass mir dazu nur einen Kommentar!

Hier gelangst du zu Teil I der Serie “Unvergessliche Erlebnisse auf Reisen”.

4 Comments

  • Julia sagt:

    Hey Sandra,
    der Post ist super geworden. Es hat richtig Spaß gemacht, die Geschichten zu lesen :) In den Batu Cave war ich auch schon und Myanmar steht auch ganz weit oben auf meiner Liste.
    Danke fürs Befragen!

    Julia

  • Thomas sagt:

    Hallo Sandra,
    wie Julia war ich auch schon bei den Batu Caves. Dort schon zwei Mal und beim ersten Mal gab es die goldene Statue noch gar nicht.
    Ein tolles Reiseerlebnis hatte ich dieses Jahr im Mai bei unserer Reise durch Indonesien. Mir hat es der Vulkan Bromo total angetan. Sowohl als im Kraterrand stand und der Bromo dampfe als auch zum Sonnenaufgang (ähnlich wie Steffi auf Bail). Ein sehr beeindruckendes Erlebnis (und Abenteuer).
    Lg Thomas

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