Die besten Peking Tipps – So kommst du in Peking zurecht

Brücke in Peking, China

Dies ist ein Gastbeitrag mit den besten Peking Tipps von Sebastian von www.meine-weltkarte.de.

Am anderen Ende der Welt, genauer gesagt in Peking, gibt es so einiges zu entdecken.

Peking Tipps #1- Die Reisevorbereitung

Für deine Reise nach Peking ist es zunächst einmal wichtig, dass du in Deutschland mindestens vier Wochen vor der Reise ein Visum beantragst. Eine App auf dem Smartphone, welche die Übersetzung auf Chinesisch ausspricht ist auf jeden Fall auch hilfreich, um zum Beispiel nach dem Weg zu fragen, etwas zu Essen zu bestellen oder einem Taxifahrer das Ziel zu sagen.

Erste Schritte auf Chinesischem Boden

Angekommen in Peking ist alles etwas größer. Dies geht schon am Flughafen los, wo du lange Wege zurückzulegen musst, um dein Gepäck abzuholen oder auch, um weiter in Richtung Stadt zu gehen. Die Luftlinie in die Stadt ist eigentlich gar nicht so weit. Auf der Straße kann sich die Fahrt aber recht lange ziehen, weil es in Peking eigentlich immer Stau gibt. Ich habe bereits von Deutschland aus ein Fahrer gebucht, der mich abgeholt und zum Hotel gebracht hat. Dies kannst du am besten im Reisebüro machen, welches viele seriöse Anbieter vermittelt. Auch die Größe von Peking selbst übertrifft alles uns bekannte in Deutschland. Du solltest immer bedenken, ausreichend Zeit einzuplanen, um an die entsprechenden Zielorte zu gelangen.

So erkundest du Peking am Besten

Grundlegend hast du zwei Möglichkeiten Peking zu entdecken. Deine erste Möglichkeit ist es ohne Guide loszuziehen und die zweite Möglichkeit, Touren zu buchen. Peking mit öffentlichen Verkehrsmittel zu erkunden stellt dich vor einige Herausforderungen. Während die U-Bahn noch recht „international“ ist, wird der Bus noch komplizierter. Generell empfehle ich dir, dass du dir vorher alle Wege und die Busnummern aufschreibst, um auch am Ziel anzukommen. Noch schwieriger wird es mit dem Taxi, da nur wenige Leute Englisch sprechen. Deshalb solltest du dir im Hotel deine Ziele auf Chinesisch auf einen Zettel schreiben lassen. Diesen kannst du dann dem Taxifahrer zeigen, damit du (hoffentlich) am Ziel ankommst. Wichtig ist, dass du immer nur „offizielle“ Taxen nimmst und nicht verzweifelst, wenn dich die ersten fünf Wagen nicht mitnehmen wollen. Diese Taxen erkennst du an ihrer rot oder gelb/grünen Farbe und das Nummernschild beginnt mit einem „B“. Zudem ist die der Registrierungsnummer am Armaturenbrett.

Peking Tipps

Peking Tipps – #2 Die wichtigsten Infos vorab

Olympiapark

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Wenn du die Taxifahrt beendet hast und den Olympiapark erreicht hast wirst du vor dem nächsten Problem stehen: Ein Ticket kaufen! Es gibt keine englischen Informationstafeln und auch sonst spricht kaum jemand Englisch. Mit Händen und Füßen wirst du es aber doch schaffen. Ich empfehle dir, das Dach des Olympiastadions zu „erklimmen“! Sollte mal kein Smog über der Stadt liegen, bietet sich ein schöner Blick über den Park und über die Stadt.

Einkaufesstraße Wngfuijing

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Ein anderes Ziel, das du selbst erkunden kannst ist die Einkaufsstraße „Wangfujing“. Neben normalen Einkaufläden wie du sie auch aus unseren Städten kennst, gibt es dort interessante Märkte, mit speziellen Chinesischen Produkten. Speziell zu empfehlen ist dort der Food-Market „Dong Hua Men Night Market“. Ein wichtiger Hinweis: Passe gut auf deine Sachen auf. Es gibt dort sehr viele Menschen und natürlich wie in jeder Stadt der Erde auch Taschendiebe.

Fotoshooting mit Chinesen

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Sollten dich Chinesen, speziell Kinder nach einem Foto fragen, dann wundere dich nicht. Meist sind diese Leute fasziniert von dem Europäischen Aussehen und wollen ein Erinnerungsfoto schießen. Du bist dort als „westlicher“ Besucher sehr rar und viele von ihnen sehen nur selten „westlich“ aussehende Menschen, weil es in Peking hauptsächlich Chinesische Touristen gibt.
Da ich mir kurz vor meiner Abreise den Fuß verletzt hatte, musste ich auf Krücken gehen. Ich konnte mich zu jeder Tages oder Nachtzeit bewegen, ohne dass ich das Gefühl hatte, Angst haben zu müssen. Ganz im Gegenteil, die Chinesen waren sogar sehr hilfsbereit.
Hygiene in Peking

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In viele kleinen Straßen wird direkt auf dem Gehweg an kleinen Ständen gekocht. Das kannst du gerne probieren. Ich selbst war von der Hygiene nicht so sehr überzeugt, weshalb ich das Essen nicht probiert habe.
Es gibt viele öffentliche Toiletten, die eigentlich an allen Ecken zu finden sind.

Geführte Tagesausflüge

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Aufgrund des unglaublichen Andrangs auf die Sehenswürdigkeiten, den Sprachproblemen und den langen Wegen empfehle ich dir, dass du bestimmte Sehenswürdigkeiten in einer Gruppenreise besuchst. Die Gruppe war von 3-7 Personen und wurde in Englisch durchgeführt. Inkludiert war die Abholung am Hotel, alle Eintritte und jeden Tag Mittagessen. Vorteil ist auch, an den Eintritten nicht warten zu müssen und sich mit dem spärlichen Englisch herumschlagen zu müssen. Was du bei der Buchung nicht weißt ist, dass außer den Sehenswürdigkeiten auch immer wieder kleine Stopps gemacht wurden, in irgendwelchen traditionellen „Handwerksbetrieben“. Der Vorteil ist, dass dir die chinesische Handwerkskunst gezeigt wurde, zum Beispiel eine Teppichknüpferei, Baumwollefabrik, Perlenproduzenten, Steinbearbeitung. Glasbläserei und mehr. Natürlich ist auch das Ziel dir etwas zu verkaufen. Du brauchst dort kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn du nichts kaufst ;). Ein Stop war auch eine Teezeremonie in einer Teegeschäft. Die Chinesen lieben ihre grünen Tees und dort wurde uns gezeigt, wie der Tee richtig zubereitet wird und du kannst natürlich auch Tee kaufen. Interessant ist, dass das Geschäft in einem düsteren Innenhof, welchen ich alleine bestimmt nicht betreten hätte und das Schild über dem Geschäft natürlich in Chinesisch war und entsprechend unverständlich. Es lohnt sich also auch mal in solche Geschäfte reinzuschauen! Du kannst einfach mal Internet schauen wo solche Teegeschäfte sind und mal eine Zeremonie mitmachen. Ich selbst war in der Nähe vom Olympiastadion.

Peking Tipps – #3 Essen in China

Peking Tipps
Zum Mittagessen gibt es bei Tagesausflügen immer Chinesisches Essen, welches vom Reiseleiter bestellt wurde. Auswählen kannst du nicht, hier heißt es also wieder mal „Vertrauen“.Das Essen war aber immer gut. Du musst dich jedoch darauf gefasst machen, dass nicht jeder seinen eigenen Teller hat, sondern dass verschiedene Teller in die Mitte gestellt werden und jeder nimmt sich was er will. Tee, Suppe und Reis bekommst du meist aber für dich persönlich. Nehmt die Stäbchen zum essen um den Chinesischen Flair zu spüren.

Peking Tipps – # Sehenswürdigkeiten & Must-Do’s in Peking

Ein muss in Peking ist es natürlich zur chinesischen Mauer zu gehen. Ein imposantes Bauwerk, dass sich schier endlos über die Berge hinwegzieht. Zu welchem Abschnitt du gehst, solltest du vor der Buchung klären, denn es gibt Bereiche mit sehr vielen Besuchern und Massentourismus und ruhigere Abschnitte. Je näher die Mauer an Peking liegt desto schlechter ist natürlich auch die Sicht, aufgrund des Smogs. Es empfiehlt sich im Rucksack vielleicht etwas Toilettenpapier oder Tempos mitzunehmen, weil die öffentlichen Toiletten dort nicht gerade Hygienisch sind, und das ist noch sehr positiv ausgedrückt.
Oft verbunden mit dem Besuch der Mauer sind die „Ming-Gräber“ der Ming-Dynastie. Kannst du mal anschauen, ist jetzt aber kein „must-see“. Die Gräber der Pharaonen in Giseh sind da bestimmt beeindruckender. Zudem ist der Großteil des Geländes gar nicht zugänglich. Wenn du hier allerdings zum ersten mal mit der alten Chinesischen Baukunst in Berührung kommst, wird es dir sicherlich gefallen.

Peking Tipps

Ein lohnender Tempel zum anschauen ist der Lamatempel. Dieser liegt sehr unscheinbar nördlich des Zentrums Pekings. Was dort genau istm wird dir erklärt. Ich denke das können die Guides dort besser wie ich. Grundlegend sind die Tempel aber immer gleich aufgebaut. Hof-Tempel-Hof—Tempel… und Achtung, du kommst nie zum Eingang zurück, das ist immer „one-way“. Beim betreten der Tempel gibt es verschiedenen Tradition beispielweise welcher Fuß zuerst Eintritt. Das wird dir alles erklärt, genauso wie die Tradition mit den Räucherstäbchen.

Nach einem Kurzen Pandastop im Pekinger Zoo ging es weiter zum Sommerpalst. Ein sehr beeindruckendes Areal mit traditionellen Gebäuden. Dies ist ein Kaiserpalast, welcher mit dem schön angelegten See und den Gärten besticht. Dieser Palast muss unbedingt gesehen werden wenn du in Peking bist!

Die Tour beinhaltete auch den Himmelstempel. Dieser liegt in einer schönen riesigen Parkanlage. Der Tempel selbst ist etwas höher als das normale Straßenlevel, was dir einen schönen Blick aus der traditionellen Tempelanlage zu den modernen Hochhäuser des Finanzviertels verschafft. Im Park treffen sich auch recht gerne Senioren um gemeinsam zu tanzen. Einfach mal mittanzen 😉

Ein weiteres „must-see“ ist natürlich der „Platz des himmlischen Frieden“, am besten während der Wachablösung. Ein riesiger Platz mit einer langen Geschichte! Direkt nebenan geht es in die Verbotene Stadt. Dort lebten Chinas Kaiser und die Stadt war früher für die Zivilbevölkerung verboten. Mao grüßt dich in Übergröße am Eingang- das wohl berühmteste Bild Pekings. Hier können sich je nach Jahreszeit und Anzahl Chinesischer Touristen sehr lange Schlangen bilden. Die „Stadt“ ist sehr beeindruckend: von der Größe, dem Chinesischen Baustil und wie die Tempel im gleichen Stil aufgebaut sind. Im Sommer kann es sehr heiß und schwül werden, deshalb solltest du genügend trinken mitnehmen, denn nicht überall in den Sehenswürdigkeiten kannst du Wasser kaufen.

Unbedingt solltest du in Peking auch eine Peking Ente essen. Am besten du informierst dich im Hotel, welches Restaurant dir in der Nähe empfohlen werden kann. Speisekarten sind meist nur auf Chinesisch, wenn du Glück hast sind aber Bilder vom Essen drin, sodass du einfach auf das gewünschte Menü zeigt! Ich selbst war im „Honglian Roast Duck Restaurant“. Das ist nahe dem Himmelstempel und es hat sehr gut geschmeckt!

Zur Abreise

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Mache dich darauf gefasst, dass es auch am Flughafen schwer ist, jemand Englischsprachigen zu finden. Nimm dir ausreichend Zeit um dort hin zu kommen und auch dann auch am Flughafen um zum Gate zu gehen. Der Flughafen ist sehr groß!

Peking ist auch jeden Fall eine Reise Wert! Scheue dich nicht vor der Sprache, der Kultur oder dem Essen. Es sind wunderbare Erfahrungen die du machen wirst und total anders, als alles, was ihr aus Europa kennt!

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Über Sebastian und Meine Weltkarte

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Hast du noch Fragen zu den Sehenswürdigkeiten von Peking? Oder weitere Peking Tipps? Dann hinterlass uns einfach einen Kommentar. Wir freuen uns darüber! 

3 Comments

  • hellaays sagt:

    Wie cool. Sollte es mich jemals in diesen Teil der erde verschlagen, komme ich sicher auf deinen super hilfreichen Beitrag zurück!
    Liebe Grüße
    Hella von http://www.advance-your-style.de

  • Oli sagt:

    Meine alte Heimat: Peking… :)

    Kleiner Tipp an alle First-Timer: Nehmt vom und zum Flughafen die U-Bahn. Das ist schneller und günstiger als die Taxis. Je nach Ziel könnt ihr in Sanyuanqiao oder Dongzhimen immer noch in ein Taxi umsteigen.

    Die U-Bahn ist ohnehin meistens die beste Option zumal bei heute etwa 20 Linien fast alles Wichtige mit ihr erreicht werden kann. Busse sind ohne Chinesisch-Kenntnisse sehr, sehr schwer und Taxis eigentlich auch.

    Gruss,
    Oli

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